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Jina-Mahsa-Amini-Park

Winterhude (2026): nach Jina Mahsa (21.9.1999 – 16.9.2022), Aktivistin, wegbereitend in der Protestbewegung „Frau, Leben, Freiheit“
Bei dieser Verkehrsfläche handelt es sich um die Grünfläche zwischen der Meenkwiese und der Hudtwalckerstraße.


„Jina Mahsa wurde am 21. September 1999 in Saqqez (Iran) geboren und starb am 16. September 2022 in Teheran.

Amini wurde von der sogenannten ‚Sittenpolizei‘ in Teheran wegen angeblich nicht vorschriftsgemäßen Tragens ihres Kopftuchs festgenommen. Die Festnahme ging mit schwerer körperlicher Misshandlung einher. Infolgedessen fiel Amini ins Koma und starb drei Tage später.

Jina Mahsa Aminins Schicksal steht symbolisch für die Bewegung ‚Frau, Leben, Freiheit‘ im Iran. Auf ihre Ermordung folgten die größten und am längsten andauernden Proteste seit der Gründung der islamischen Republik im Jahr 1979. Viele junge Frauen nahmen trotz der staatlichen Repressionen ihre Kopftücher ab und demonstrierten mit dem Slogan ‚Frau, Leben, Freiheit‘ für Frauenrechte, Gleichheit und Demokratie und gegen das iranische Regime. Die iranische Regierung reagierte darauf mit massiver Gewalt; unzählige Menschen – darunter viele Minderjährige – wurden Opfer der Brutalität des Regimes. Auf der ganzen Welt fanden Solidaritätskundgebungen statt. Mit der Verleihung des renommierten Sacharow-Preises ehrte das Europäische Parlament 2023 Jina Mahsa Amini und die Bewegung ‚Frau, Leben, Freiheit‘ und erinnerte an alle, die für Gleichberechtigung, Würde und Freiheit im Iran kämpfen und die ihr Leben für die Freiheit geopfert haben.“ (Amtlicher Anzeiger, Nr. 66, Freitag, 21. August 2026, S. 1078)