Othmarschen (1970, laut Beckershaus; 1979 laut Bürgerverein Flottbek-Othmarschen); laut Beckershaus benannt „nach der ortsüblichen Bezeichnung ‚Röpers Wiese‘ oder ‚Röpers Weide‘.“ 1) Laut Bürgerverein Flottbek-Othmarschen benannt nach der „Familie Röper; Vorbesitzer des Geländes“. 2)
Wilhelmsburg (2025): Amanda Mechau, geb. Weiß (10.8.1913 Kiel – 11.5.1984 Hamburg), genannt Rosa Kiela Weiß, Kurzwarenhändlerin und Verfolgte des Nationalsozialismus.
Bergedorf, seit 1989, benannt nach Dr. Rosa Schapire (9.9.1874 Brody–1.2.1954 London), Kunsthistorikerin und Übersetzerin, Sammlerin expressionistischer Kunst. Förderin des Malers Karl Schmidt-Rottluff
Neugraben-Fischbek, seit 2020, benannt nach Rosa Z., geb. Jacobsohn (1872-1945). Sie wurde als Jüdin 1942 aus Hamburg zunächst ins Getto Theresienstadt deportiert, dann weiter ins Getto Minsk und ins Vernichtungslager Treblinka. Sie wurde zum 8.5.1945 für tot erklärt.
Stellingen (1989): Dr. Albrecht Roscher (5.8.1836 Ottesen -19.3. oder 20.3.1860 Hisonguny), Afrikaforscher. Seine Reisen wurden von Hamburger Kaufleuten und Bankiers unterstützt.