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Ergebnisse Bezirke Altona, Seite 9

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  • Othmarschen (1898): Ernst August Wriedt (3.4.1842 Altona -10.3.1923 Altona), Vorbesitzer des Geländes, Fabrikant

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  • Ottensen (1945): Matthias Erzberger (20.9.1875 Bullenhausen - 26.8.1921 Bad Griesbach), Reichstagsabgeordneter, wurde von seinen politischen Gegnern ermordet.

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  • Altona-Altstadt (1950): Jens Jacob Eschels (12.12.1757 Nieblum /Föhr – 7.6.1842 Altona), Kapitän, Grönlandfahrer

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  • Altona-Altstadt (1950): Prof. Dr. Friedrich von Esmarch (9.1.1823 Tönning – 23.2.1908 Kiel), Arzt, verbesserte das Lazarettwesen, Begründer des zivilen Samariterwesens

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  • Altona-Nord, seit 2016, benannt nach Eva Rühmkorf, geb. Eva-Marie Titze (6.3.1935 Breslau – 21.1.2013 Ratzeburg), Diplompsychologin; von 1968–1978 Grundsatzreferentin für Strafvollzug in der Justizbehörde, dann Direktorin der Jugendstrafanstalt Vierlande; wurde 1979 Leiterin der neu gegründeten Hamburger „Leistelle Gleichstellung der Frau“, seit 1983 als Staatsrätin; wurde 1988–1992 Mitglied der Landesregierung Schleswig-Holsteins; war von 1999 – 2001 Vorsitzende von Pro Familia; hochverdient um die Gleichberechtigung und die Gleichstellung von Frauen und Männern

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  • Othmarschen (1950): Prof. Dr. Nikolaus Falck (25.11.1784 Emmerleff -11.5.1850 Kiel), Jurist, Rechtshistoriker in Schleswig-Holstein

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  • Groß Flottbek (1950): Martin Peter Feddersen (1.4.1849 Altona -29.7.1930 Altona), Maler und Bildhauer aus Altona

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  • Altona-Nord, seit 2016, benannt nach Felicitas Kukuck, geb. Cohnheim, seit 1917 Kestner (2.11.1914 Hamburg – 4.6.2001 Hamburg), jüdische Komponistin; hatte während der NS-Zeit Unterrichtsverbot, schuf danach in ihrem Wohnort Blankenese ein umfassendes Werk geistlicher und weltlicher Vokalmusik sowie etliche Instrumentalwerke; Trägerin der Biermann-Ratjen-Medaille und der Johannes-Brahms-Medaille der Freien und Hansestadt Hamburg; Verfolgte des Nationalsozialismus

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  • Nienstedten (vor 1928): Ferdinand Ancker (5.4.1837 Tönning – 13.6.1920 Osdorf/Hamburg), Kaufmann, Ziegeleibesitzer, gründete die Villenkolonien Othmarschen und Hochkamp

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  • Blankenese (1908): Ferdinand Flashoff (8.3.1819 Blankenese -7.12.1900 Blankenese), Besitzer eines Lack- und Farbengeschäftes, hatte hier ein Haus gebaut, das er Ferdinands Höh nannte

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  • Groß Flottbek (2009): Fernando Lorenzen (8.8.1859 – 10.5.1917), Architekt, Kirchenbaumeister in Altona und Hamburg

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  • Groß Flottbek (1926): Anselm Feuerbach (12.9.1829 Speyer – 4.1.1880 Venedig), Maler

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  • Ottensen (1864): Dr. Jacob Hermann Heinrich Fischer (22.1.1754 Hamburg – 1.4.1814 Ottensen), Dr. med. in Altona, Grundeigentümer des Geländes

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  • Blankenese (vor 1903): Franz Joseph Flashoff (Juli 1785 Munster - 1874 Blankenese), Glasermeister, Grundeigentümer

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  • Osdorf (1928/29): Theodor Fontane (30.12.1819 Neuruppin – 20.9.1898 Berlin), Dichter

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  • Blankenese (1949): Peter Heinrich Frahm (15.7.1871 Blankenese – 28.5.1947 Bad Salzuflen), Gemeindevorsteher in Blankenese

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  • Nienstedten (1970): Franz Gartmann (23.7.1875 Altona – 23.10.1945 Hamburg), Vorbesitzer des Geländes, Fabrikant.

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  • Lurup (1949): „Hier bahnten sich in Lurup [während der Franzosenzeit] einquartierte französische Soldaten einen Pirschweg zu ihrem Appellplatz nach Eidelstedt.“ 1)

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  • Iserbrook, seit 1965, benannt nach Elise Therese Levien, Pseudonym: Ilse Frapan-Akunian (3.2.1849 Hamburg – 2.12.1908 Genf), Schriftstellerin. Motivgruppe: Jugendschriftstellerin

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  • Blankenese (2019): Friederike Klünder (28.1.1776 Neustadt am Rübenberge – 6.6.1848 Hamburg), engagierte Wohltäterin in Blankenese; sie hat den verarmten Blankeneser Fischerfamilien, die durch die napoleonische Kontinentalsperre vom Fischfang abgeschnitten waren, dadurch nachhaltig geholfen, dass sie den Frauen Flachs zum Weben und Spinnen beschaffte und die fertige Leinwand vermarktete, eine Armenhilfe organisierte und über 200 Kinder und Erwachsene, auch in den Nachbardörfern, eigenständig gegen die gefährlichen Pocken impfte.

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