Schnelsen, seit 1993, benannt nach Albertine Assor (22.3.1863 Zinten/Ostpreußen - 22.2.1953 Hamburg), Gründerin und langjährige Leiterin, erste Oberin der später nach ihr benannten, in der Nähe der Albertine-Assor-Straße gelegenen evangelischen Diakonie- und Krankenanstalten
Wilhelmsburg (1935): In diesem Brack (Wasserloch, entstanden durch Deichbruch) soll ein Pape (plattdeutsch für Pastor) ertrunken sein. Siehe unter: Pastorenstieg.
Volksdorf, seit 1957, benannt nach Amalie Sieveking (25.7.1794 Hamburg - 1.4.1859 Hamburg), gründete 1832 den weiblichen Verein für Armen- und Krankenpflege
Stellingen, seit 2006, benannt nach Anne Marie Barth, geb. Ehlers (10.9.1899 Altona-Stellingen - 25.6.1986 Wennigsen), Verfolgte des Nationalsozialismus
Farmsen-Berne, seit 2017, nach Anneliese Tuchel, geb. Meyer (5.4.1926 Hamburg – 27.2.2000 Hamburg), Buchhändlerin; Chefin der Evangelischen Buchhandlung Anneliese Tuchel bis Mitte 1998, vormals „Agentur des Rauhen Hauses“
Wellingsbüttel (1951): Heinrich Bantschow, auch Bantzkow (vor 1480 -1543) Domherr, Domscholastiker, Probst, päpstlicher Absolut, bekam von Erzbischof Herzog Christoph von Braunschweig 1522 das Stiftsdorf Wellingsbüttel auf Lebenszeit
Neustadt (1911), Der Stadtteil „Hamburger Berg“ wurde ab 1833 „St. Pauli“ genannt nach der 1682 erbauten und später zerstörten St.-Pauli-Kirche auf dem Pinnasberg, die dem Heiligen Paulus geweiht war