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Ergebnisse Schlagwort Frauenstraßenname, Seite 9

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  • Frauenstraßenname
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  • Bergedorf, seit 2003, benannt nach Eva König, geb. Hahn (22.3.1736 Heidelberg – 10.1.1778 Wolfenbüttel), verheiratet in erster Ehe 1756 - 1769 mit dem Hamburger Kaufmann Engelbert König, in zweiter Ehe 1776 - 1778 mit Gotthold Ephraim Lessing, berühmt wegen ihres Briefwechsels mit Lessing 1770 – 1776

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  • Altona-Nord, seit 2016, benannt nach Eva Rühmkorf, geb. Eva-Marie Titze (6.3.1935 Breslau – 21.1.2013 Ratzeburg), Diplompsychologin; von 1968–1978 Grundsatzreferentin für Strafvollzug in der Justizbehörde, dann Direktorin der Jugendstrafanstalt Vierlande; wurde 1979 Leiterin der neu gegründeten Hamburger „Leistelle Gleichstellung der Frau“, seit 1983 als Staatsrätin; wurde 1988–1992 Mitglied der Landesregierung Schleswig-Holsteins; war von 1999 – 2001 Vorsitzende von Pro Familia; hochverdient um die Gleichberechtigung und die Gleichstellung von Frauen und Männern

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  • Eilbek, (1887) Frei gewählter Name, eventuell in Anlehnung an die benachbarte Tonistraße nach: Eva Schomburgk. 1)

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  • Bergedorf/Lohbrügge, seit 1964 benannt nach Fanny David (2.12.1892 Berlin – am 23.6.1943 nach Theresienstadt deportiert, am 28.10.1944 nach Auschwitz weiterdeportiert), jüdisches Opfer des Nationalsozialismus. Fürsorgeinspektorin, seit 1933 in der Jüdischen Beratungsstelle für Auswanderer tätig

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  • Bergedorf, seit 1987, benannt nach Fanny, eigentlich Franziska Elßler (23.6.1810 Gumpendorf bei Wien – 27.11.1884 Wien), österreichische Balletttänzerin. Motivgruppe: Verdiente Frauen

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  • Bergedorf, seit 1984, benannt nach Fanny Lewald, geb. Markus. Lewald: angenommener Name. Verh. Stahr. Pseudonym Iduna, Adriana (24.3.1811 Königsberg – 5.8.1889 Dresden), Schriftstellerin, Erzählerin. Motivgruppe: Verdiente Frauen

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  • Eimsbüttel, seit 2004, benannt nach Fanny Mendelssohn-Bartholdy (14.11.1805 Hamburg - 14.5.1847 Berlin), Komponistin und Pianistin, Schwester des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy

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  • Uhlenhorst, seit 1904. Benannt nach der Lage. Im Zuge des Weges „Schöne Aussicht“ über den Ausfluss des Feenteiches führend

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  • Altona-Nord, seit 2016, benannt nach Felicitas Kukuck, geb. Cohnheim, seit 1917 Kestner (2.11.1914 Hamburg – 4.6.2001 Hamburg), jüdische Komponistin; hatte während der NS-Zeit Unterrichtsverbot, schuf danach in ihrem Wohnort Blankenese ein umfassendes Werk geistlicher und weltlicher Vokalmusik sowie etliche Instrumentalwerke; Trägerin der Biermann-Ratjen-Medaille und der Johannes-Brahms-Medaille der Freien und Hansestadt Hamburg; Verfolgte des Nationalsozialismus

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  • St. Pauli, seit 2010, benannt nach Flora Neumann (23.3.1911 Hamburg – 19.9.2005 Hamburg), jüdische Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus

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  • Winterhude (1907): nach Franz Gustav-Joachim Forsmann (19.4.1795 Hamburg – 17.3.1878 Hamburg), Architekt, Stadtbaumeister. Mitbenannt im Mai 2025 auch nach seiner Mutter Margaretha Forsmann, geborene Meyer (1753 Rendsburg - 28.2.1836 Hamburg), Bildnismalerin, feinmechanische Arbeiten an Mikroskopen und Elektrisiermaschinen

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  • Barmbek-Nord (1945 und 2023): Prof. Dr. med. Eugen Fraenkel (28.9.1873 Neustadt i. O. S. – 20.12.1925 Hamburg), Leiter des pathologischen Instituts am Krankenhaus Eppendorf. Mitbenannt 2023 nach dessen Ehefrau Marie Fraenkel, geb. Deutsch (23.5.1861 Neustadt/Oberschlesien – deportiert am 24.3.1943 nach Theresienstadt, dort am 12.10.1943 gestorben), Opfer des Nationalsozialismus

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  • Neugraben-Fischbek, seit 2020, benannt nach Franziska S., geb. Marcus (20.5.1877 Harburg – deportiert nach Theresienstadt am 15.7.1942, ermordet am 25.8.1942). Sie wurde als Jüdin 1942 zusammen mit ihrem Ehemann aus Hamburg ins Getto Theresienstadt deportiert und ist dort verstorben.

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  • Iserbrook, seit 1965, benannt nach Elise Therese Levien, Pseudonym: Ilse Frapan-Akunian (3.2.1849 Hamburg – 2.12.1908 Genf), Schriftstellerin. Motivgruppe: Jugendschriftstellerin

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  • Harvestehude, seit 1870

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  • Neugraben-Fischbek, seit 2020, benannt nach Friederike Katharina Elisabeth C., geb. Kistner (3.8.1895 Harburg – 27.7.1978 Hamburg). Sie bewies Zivilcourage und unterstützte in der Zeit des Nationalsozialismus in Hamburg eine befreundete jüdische Familie.

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  • Rissen (2026), benannt nach Frieda (Frida) Reimann, geb. Wildes (17.5.1899 Vilkomir/Litauen – 24.7.1996 Hamburg), Mitglied der KPD und der Ernannten Hamburgischen Bürgerschaft von Februar 1946 bis Oktober 1946. Von den 81 Ernannten waren nur sieben Frauen.

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  • Uhlenhorst, seit 2010, benannt nach Frieda Hertha Martha Wieking (1893 - 1988), Schwester, Gewerkschafterin, Betriebsrätin bis 1933, 1933 als politisch unzuverlässig entlassen, 1935 wieder eingestellt als Schwesternaushilfe, 1945 erneut Gewerkschafterin, 1946/47 Vertreterin der Belange des Bundes freier Schwestern im Hamburger Bezirksvorstand, Provisorin an der Frauenklinik Finkenau, 1948 Betreuung der Schwestern als Bezirksschwester, 1951-1960 im Bezirksfrauenausschuss, 1958 pensioniert.

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  • Marienthal, seit 1909. Frei gewählter Name

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  • Niendorf, seit 2015; benannt nach Friederike (Friedel) Büscher, geb. Bade, geb. 13.3.1913 Hamburg, gest. 27.1.2004; Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft

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